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Fischpräparationen Heilbutt- |
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Tausende
Touristen pilgern jedes Jahr an den nördlichsten Punkt des europäischen
Festlandes: zum Nordkap. Drei Gründe sorgen dafür, dass es auch für Angler im Eis heiß hergeht: Dorsch, Steinbeißer und Heilbutt in kapitalen Größen |
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Schon
der Flug erfordert etwas Mut
bei Schneetreiben und schlechter Sicht landet die Turbopropmaschine auf eisbedeckter Piste. Willkommen in Lakselv, dem Flughafen für alle, die noch weiter nach Norden wollen! Die anschließende Busfahrt im Schneesturm lässt dann endgültig den meisten Passagieren das Blut in den Adern gefrieren erst als wir vom Fahrer hören, dass Spikes in den Reifen in dieser Region zum Standard gehören und er etwas vom Gas geht, pocht der Puls nicht mehr ganz so heftig. Weit oberhalb des Polarkreises ist eben alles ein bisschen kerniger. |
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71
Grad, 10 Minuten Nord |
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| Wer sucht, der findet | ||
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Der Schneesturm vom Abend ist am nächsten Tag wie vom Erdboden verschwunden: Die Sonne lacht uns mitten ins Gesicht unglaublich. Die T-Shirts verbergen sich bei minus acht Grad aber noch unter der doppelten Thermounterwäsche, den Überlebensanzügen, den Mützen, Thermostiefeln und Handschuhen.Der Wind bläst mit eisiger Kälte trotzdem ist das Licht, der Schnee und |
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das Meer im März und April in dieser Region eine Augenweide, ein echtes Erlebnis. Drei hervorragende Kutter bringen die Gruppe auf den Fjord hinaus. Ole Nilsen, unser Guide, kennt die Gegend wie seine Westentasche. Trotzdem dauert es fast zwei Tage bis wir den Fisch gefunden haben, aber dann geht die Post so richtig ab ein riesiger Heringsschwarm kündigt den Fischsegen an. Innerhalb weniger Minuten landen sechs Steinbeißer bis vier Kilo, jede Menge Dorsche bis 20 Pfund und Schellfische aller Größen auf den Planken. Wir fischen in allen Tiefen. Ein großer Dorsch nimmt den Pilker in nur 15 Meter Wassertiefe, direkt unter den Heringen. Die anderen erhalten ihre Bisse in Grundnähe hier scheinen die Fische wirklich gestapelt zu stehen. Zwischen März und April drücken die Fische langsam in den Fjord hinein. Riesige Dorsche über 30 Pfund aus der Barentsee, Schellfische und Heringsschwärme. Und immer im Schlepp: Lumb, Steinbeißer und Heilbutt.
Butt-Alarm Dass der Heilbutt in den Gewässern vor Repvåg lauert, davon können wir uns am nächsten Tag ein Bild machen. Die dreiköpfige Crew der MS Monica fährt früh am Morgen vor allen anderen heraus. Ziel der Nacht- und Nebelaktion: Einmal einen wirklich großen Heilbutt fangen. Am Abend im Fjord Hotel hatten wir noch darüber gelacht und Witze gemacht am nächsten Tag winken uns die drei zu und kurz darauf gefriert unser Lachen und verändert sich zu ehrfürchtigem Staunen: Olaf, Kai und Martin hieven gemeinsam einen 86 Pfund schweren Butt über die Bordwand Schwerstarbeit. Köder: ein gelb, roter Gummimak. Apropos Köder: Nehmen Sie höchstens fünf bis zehn Pilker mit, die Abrissquote auf dem sandigen Untergrund ist minimal. Nur zwei Tage später tauchten dann die ersten Vorboten der Barentseedorsche im Porsangerfjord auf. Ralph und André aus Berlin waren die glücklichen Fänger: 29 und 22 Pfund. Leider verpassten wir den Dorschzug um wenige Tage, aber was nicht ist, kann ja noch kommen. Übrigens: Wer auf Nummer sicher gehen will, reist erst im Sommer zwischen Juni und August zum Kap der großen Fische dann befinden sich alle Fischarten im Fjord, auch die seltenen gefleckten Steinbeißer nur die Dorsche sind etwas kleiner. Sven Klöer Was muss mit
zu den Riesen?
Rute
und Rolle |
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Int.
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